10 Dinge, die Sie für die Zeit nach der Adipositas-OP brauchen

Nach der Adipositas-OP verändern sich Portionsgrößen, Trinkverhalten und Nährstoffversorgung. Einfache Hilfsmittel können den Alltag erleichtern. Welche 10 das sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

1. Kleine Teller

Auf normalen Tellern wirken die kleinen Portionen nach der Operation schnell verloren. Ein kleiner Teller lässt dieselbe Menge eher wie eine vollständige Mahlzeit aussehen und hilft dabei, passende Portionsgrößen besser einzuschätzen.

2. Kleines Besteck

Kleine Gabeln und Löffel erleichtern kleinere Bissen und langsameres Essen. Dadurch können Sie Ihr Sättigungsgefühl besser wahrnehmen. Das ist wichtig, weil schnelles Essen nach der Operation Drückgefühl, Übelkeit oder Erbrechen auslösen kann.

3. Trinkflasche mit Skala

Nach der Operation können Sie nur kleine Schlücke trinken und müssen Essen und Trinken trennen. Eine Flasche mit Skala zeigt, wie viel Sie bereits getrunken haben. Nehmen Sie sie möglichst überallhin mit. Alternativ kann eine Trink-App regelmäßig erinnern.

4. Passende Nahrungsergänzungsmittel

Nahrungsergänzungsmittel helfen, Nährstoffmängeln vorzubeugen. Ein normales Multivitaminpräparat aus der Drogerie ist dafür meist nicht passend dosiert. Halten Sie sich bei Präparaten und Einnahmezeiten an Ihr Adipositaszentrum, da der Bedarf vom OP-Verfahren und den Laborwerten abhängt.

5. Pillendose

Nach der Operation kommen zu möglichen Medikamenten mehrere Supplemente hinzu. Häufig gehören dazu mindestens ein Multivitaminpräparat und Calcium, die nicht immer gemeinsam eingenommen werden sollten. Eine Pillendose mit mehreren Tagesfächern schafft Übersicht.

6. Lebensmittel für die erste Zeit

Kaufen Sie schon vor der Operation Lebensmittel passend zum Kostaufbauplan ein. Je nach Phase können Brühe, Naturjoghurt oder Skyr geeignet sein. So müssen Sie sich nach dem Eingriff weniger Gedanken machen und haben proteinreiche Optionen zu Hause.

7. Personenwaage

Eine Waage hilft, den Gewichtsverlauf zu beobachten. Einmal pro Woche wiegen und den Wert notieren reicht meist aus. So erkennen Sie den Trend, ohne sich von normalen Schwankungen um ein bis zwei Kilogramm oder kurzen Stillständen verunsichern zu lassen.

8. Kochbücher

Ein spezielles Kochbuch ist kein Muss, kann aber Inspiration für proteinreiche Rezepte liefern. Bücher für die Zeit nach Schlauchmagen oder Magenbypass helfen außerdem dabei, ein Gefühl für die neuen Portionsgrößen zu entwickeln.

9. Küchenwaage

Gerade am Anfang sind die neuen Mengen ungewohnt. Eine Küchenwaage hilft beim Abwiegen von Mahlzeiten, Proteinquellen und Proteinpulver. Dadurch können Sie Portionen und Proteinaufnahme besser einschätzen. Lebenslang muss deshalb nicht alles gewogen werden.

10. Proteinpulver

Wegen der kleinen Portionen ist es nach der Operation oft schwierig, genügend Protein über Lebensmittel aufzunehmen. Protein ist unter anderem für den Muskelerhalt und die Wundheilung wichtig. Besonders in den ersten Monaten kann Proteinpulver helfen. Je nach Einsatz kommen klassische Pulver, Clear Whey oder geschmacksneutrale Produkte infrage.

Fazit

Kleine Teller, eine Trinkflasche, passende Supplemente und einige organisatorische Hilfsmittel können die erste Zeit nach der Adipositas-OP erleichtern. Entscheidend ist nicht möglichst viel Zubehör, sondern eine Ausstattung, die zu Ihrem Kostaufbauplan und Ihren persönlichen Herausforderungen passt.

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